Glutenfrei
und gesund essen
Achten
Sie darauf, dass Sie sich glutenfrei und gesund ernähren. Glutenfrei
essen bedeutet nicht unbedingt gesund essen. Leider ist es relativ einfach,
sich ungesund mit glutenfreien Nahrungsmitteln zu ernähren (z.B. zu
viel Zucker, zu fettig und zu wenig Getreide-Gerichte).
Bauen
Sie viel glutenfreies Getreide in Ihren Ernährungsplan ein. Ebenso
soll Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte ein wichtiger Pfeiler
Ihrer Ernährung werden. Pflanzliches Eiweiss in Form von Hülsenfrüchten
liefert dem Organismus wichtige Energie.
Selbstverständlich
können Sie herkömmliche Rezepte, z.B. Teigwaren, Gemüse
und Fleisch abändern und durch glutenfreie Teigwaren, Kartoffeln und
weitere glutenfreie Produkte ersetzen. Solche Gerichte kreieren Sie selbst
oder finden diese im Internet. In meinem Rezeptteil
finden Sie kreative und gesunde glutenfreie Rezepte. Ich werde diese Rezepte
sporadisch ändern. Besuchen Sie also www.glutenfreiessen.ch von Zeit
zu Zeit und lassen Sie sich von den Neuigkeiten überraschen.
Glutenfrei essen
im Alltag
Glutenfrei
essen bedeutet Mehraufwand. Sie benötigen mehr Zeit zum Kochen und
Backen. An Zöliakie erkrankt zu sein bedeutet eine Einschränkung.
Sie können sich aber auch bewusst Gutes tun.
Bei
Zöliakie können sie Ihre Gesundheit direkt und eigenverantwortlich
beeinflussen. Halten Sie die Diät strikte ein, sind Sie gesund. Halten
Sie die Diät nicht ein, sind Sie krank.
Tun
Sie sich deshalb bewusst Gutes und investieren Sie Zeit und Energie in
Ihre Ernährung. Gerne unterstütze ich Sie dabei:
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Kochen
Sie glutenfreies Getreide, z.B. Reis, Mais, Hirse oder Quinoa auf Vorrat.
Das gekochte Getreide kann problemlos 3 – 4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt
werden.
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Mit dem
bereits gekochten Getreide bereiten sie eine unkomplizierte und schnelle
Mahlzeit zu.
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Geben
Sie dazu wenig Oliven- oder Rapsöl in eine Bratpfanne. Das gekochte
Getreide mit Gemüse (nach saisonalem Angebot und Ihrem Geschmack),
Hülsenfrüchten oder wenig Fleisch oder Tofu aufwärmen und
schon haben Sie eine gesunde und bekömmliche Mahlzeit.
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Oder Sie
bereiten das gekochte Getreide mit anderen Zutaten zu einem Salat zu.
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Dünsten
Sie Fisch und wärmen das gekochte Getreide dazu auf. Schon wieder
ist eine schnelle und gesunde Mahlzeit entstanden.
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Das Gleiche
gilt selbstverständlich für Kartoffeln. Gekochte Kartoffeln können
auf verschiedenste Arten zubereitet werden.
Hülsenfrüchte
– ein wichtiger Energielieferant
Leistungsfähigkeit
und ein stabiles energetisches Gleichgewicht ist für Zöliakie-Betroffene
ein zentrales Thema. Eiweiss in Form von Hülsenfrüchten bewährt
sich, um Energie aufzubauen und das Immunsystem aktiv und leistungsfähig
zu halten. Hülsenfrüchte sind in meinem Ernährungsplan ein
fester Bestandteil geworden. Oft höre ich, dass Hülsenfrüchte
blähen und die Zubereitung von Hülsenfrüchten schwierig
sei. Zu diesem Thema finden Sie nachfolgend ausführliche Erläuterungen:
Zubereitung von Hülsenfrüchten
Hülsenfrüchte
haben einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und Eiweissen und sie enthalten
Nährstoffe, die durch andere Nahrungsmittel nur schwierig zu ersetzen
sind. Bei den Kohlenhydraten handelt es sich um langsam abbaubare Stärke
und um Zellulose. Die Zellfasern wirken sättigend, ohne direkt in
Energie (Kalorien) umgewandelt zu werden.
Der
Mineralstoffgehalt der Hülsenfrüchte ist hoch und von Sorte zu
Sorte sehr unterschiedlich. Das wichtigste Vitamin der Hülsenfrüchte,
ist das Vitamin B6.
Hülsenfrüchte
können Blähungen verursachen, wenn durch falsche Zubereitung
die Zellulose und ein Teil der Vitamine zerstört oder verändert
wurde. Dies kann vermieden werden.
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Kochen
Sie alle Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erbsen etc.) mit einem
Stück frischen Ingwer und mit wenig getrockneten Meeresalgen.
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Den Ingwer
können Sie nach dem Kochen wieder entfernen und die Meeresalgen haben
sich durch das Kochen vollständig aufgelöst.
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Ein weiterer
wichtiger Tipp zum Kochen von Hülsenfrüchten ist: Salzen Sie
Hülsenfrüchte grundsätzlich erst am Ende der Kochzeit.
Kochen mit Meeresalgen
Auch
Meeresalgen sind ein wichtiger Lieferant von Mineralstoffen und Spurenelementen.
Bauen Sie Meeresalgen in Ihren Gerichten ein. Kochen mit Meereslagen ist
einfach:
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Verwenden
Sie getrocknete Meeresalgen, z.B. Nori, Wakame, Hijiki (im Reformhaus erhältlich).
Getrocknete Meeresalgen (es braucht nur wenig) mit Hülsenfrüchten
mitkochen. Diese lösen sich durch das Kochen auf. Das Gericht riecht
am Schluss keinesfalls nach Fisch oder Meer.
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Das Mitkochen
der Meeresalgen macht Hülsenfrüchte leichter verdaubar. Selbstverständlich
bleiben die Mineralstoffe und Spurenelemente in grösseren Mengen erhalten,
wenn Sie Meeresalgen nicht kochen, sondern roh z.B. in den Salat oder über
das Gemüse streuen.
Bei
meinen Tipps setze ich voraus, dass Sie sich an die Hygienevorschriften
bei Zöliakie halten, d.h. keine Kontamination mit Gluten in Ihrer
Küche mehr möglich ist. Für weitere Infos: Ernährungsberatung.
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