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Carmen Prandina, Beratung bei Zöliakie

Glutenfrei Kochen - Tipps und Tricks
Glutenfrei und gesund essen

Achten Sie darauf, dass Sie sich glutenfrei und gesund ernähren. Glutenfrei essen bedeutet nicht unbedingt gesund essen. Leider ist es relativ einfach, sich ungesund mit glutenfreien Nahrungsmitteln zu ernähren (z.B. zu viel Zucker, zu fettig und zu wenig Getreide-Gerichte).

Bauen Sie viel glutenfreies Getreide in Ihren Ernährungsplan ein. Ebenso soll Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte ein wichtiger Pfeiler Ihrer Ernährung werden. Pflanzliches Eiweiss in Form von Hülsenfrüchten liefert dem Organismus wichtige Energie. 

Selbstverständlich können Sie herkömmliche Rezepte, z.B. Teigwaren, Gemüse und Fleisch abändern und durch glutenfreie Teigwaren, Kartoffeln und weitere glutenfreie Produkte ersetzen. Solche Gerichte kreieren Sie selbst oder finden diese im Internet. In meinem Rezeptteil finden Sie kreative und gesunde glutenfreie Rezepte. Ich werde diese Rezepte sporadisch ändern. Besuchen Sie also www.glutenfreiessen.ch von Zeit zu Zeit und lassen Sie sich von den Neuigkeiten überraschen. 
 

Glutenfrei essen im Alltag

Glutenfrei essen bedeutet Mehraufwand. Sie benötigen mehr Zeit zum Kochen und Backen. An Zöliakie erkrankt zu sein bedeutet eine Einschränkung. Sie können sich aber auch bewusst Gutes tun. 

Bei Zöliakie können sie Ihre Gesundheit direkt und eigenverantwortlich beeinflussen. Halten Sie die Diät strikte ein, sind Sie gesund. Halten Sie die Diät nicht ein, sind Sie krank. 

Tun Sie sich deshalb bewusst Gutes und investieren Sie Zeit und Energie in Ihre Ernährung. Gerne unterstütze ich Sie dabei: 

  • Kochen Sie glutenfreies Getreide, z.B. Reis, Mais, Hirse oder Quinoa auf Vorrat. Das gekochte Getreide kann problemlos 3 – 4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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  • Mit dem bereits gekochten Getreide bereiten sie eine unkomplizierte und schnelle Mahlzeit zu.

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  • Geben Sie dazu wenig Oliven- oder Rapsöl in eine Bratpfanne. Das gekochte Getreide mit Gemüse (nach saisonalem Angebot und Ihrem Geschmack), Hülsenfrüchten oder wenig Fleisch oder Tofu aufwärmen und schon haben Sie eine gesunde und bekömmliche Mahlzeit.

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  • Oder Sie bereiten das gekochte Getreide mit anderen Zutaten zu einem Salat zu.

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  • Dünsten Sie Fisch und wärmen das gekochte Getreide dazu auf. Schon wieder ist eine schnelle und gesunde Mahlzeit entstanden.

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  • Das Gleiche gilt selbstverständlich für Kartoffeln. Gekochte Kartoffeln können auf verschiedenste Arten zubereitet werden.


Hülsenfrüchte – ein wichtiger Energielieferant

Leistungsfähigkeit und ein stabiles energetisches Gleichgewicht ist für Zöliakie-Betroffene ein zentrales Thema. Eiweiss in Form von Hülsenfrüchten bewährt sich, um Energie aufzubauen und das Immunsystem aktiv und leistungsfähig zu halten. Hülsenfrüchte sind in meinem Ernährungsplan ein fester Bestandteil geworden. Oft höre ich, dass Hülsenfrüchte blähen und die Zubereitung von Hülsenfrüchten schwierig sei. Zu diesem Thema finden Sie nachfolgend ausführliche Erläuterungen: 
 

Zubereitung von Hülsenfrüchten

Hülsenfrüchte haben einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und Eiweissen und sie enthalten Nährstoffe, die durch andere Nahrungsmittel nur schwierig zu ersetzen sind. Bei den Kohlenhydraten handelt es sich um langsam abbaubare Stärke und um Zellulose. Die Zellfasern wirken sättigend, ohne direkt in Energie (Kalorien) umgewandelt zu werden. 

Der Mineralstoffgehalt der Hülsenfrüchte ist hoch und von Sorte zu Sorte sehr unterschiedlich. Das wichtigste Vitamin der Hülsenfrüchte, ist das Vitamin B6. 

Hülsenfrüchte können Blähungen verursachen, wenn durch falsche Zubereitung die Zellulose und ein Teil der Vitamine zerstört oder verändert wurde. Dies kann vermieden werden.

  • Kochen Sie alle Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erbsen etc.) mit einem Stück frischen Ingwer und mit wenig getrockneten Meeresalgen.

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  • Den Ingwer können Sie nach dem Kochen wieder entfernen und die Meeresalgen haben sich durch das Kochen vollständig aufgelöst. 

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  • Ein weiterer wichtiger Tipp zum Kochen von Hülsenfrüchten ist: Salzen Sie Hülsenfrüchte grundsätzlich erst am Ende der Kochzeit.


Kochen mit Meeresalgen

Auch Meeresalgen sind ein wichtiger Lieferant von Mineralstoffen und Spurenelementen. Bauen Sie Meeresalgen in Ihren Gerichten ein. Kochen mit Meereslagen ist einfach: 

  • Verwenden Sie getrocknete Meeresalgen, z.B. Nori, Wakame, Hijiki (im Reformhaus erhältlich). Getrocknete Meeresalgen (es braucht nur wenig) mit Hülsenfrüchten mitkochen. Diese lösen sich durch das Kochen auf. Das Gericht riecht am Schluss keinesfalls nach Fisch oder Meer. 

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  • Das Mitkochen der Meeresalgen macht Hülsenfrüchte leichter verdaubar. Selbstverständlich bleiben die Mineralstoffe und Spurenelemente in grösseren Mengen erhalten, wenn Sie Meeresalgen nicht kochen, sondern roh z.B. in den Salat oder über das Gemüse streuen.


Bei meinen Tipps setze ich voraus, dass Sie sich an die Hygienevorschriften bei Zöliakie halten, d.h. keine Kontamination mit Gluten in Ihrer Küche mehr möglich ist. Für weitere Infos: Ernährungsberatung.


Carmen Prandina Bünt 9 9476 Weite  |  Telefon 041 790 44 50 E-Mail